Von Pilzkaffee bis De-Processing: Thermomix ® Food-Trends 2018

Weiter geht’s mit spannenden Food Trends 2018: Wussten Sie schon, dass Blau die aktuelle Trendfarbe auf dem Teller ist? Als natürliche Farbgeber dienen blaue Algen. Auch die neuesten Veggie-Trends haben wir für Sie erkundet: „Blutige“ Veggie Burger zum Beispiel – ja, die gibt es wirklich! Auch das Fruchtfleisch der Jackfrucht, in Asien schon länger als pflanzlicher Fleischersatz bekannt, wird in deutschen Küchen immer beliebter. Ein interessanter Trend für alle Thermomix ® Fans ist das De-Processing, denn das steht für ein möglichst natürliches, einfaches und pures Verarbeiten und Haltbarmachen von Lebensmitteln.

Gesund und munter? Superfood- & Getränke-Trends 2018

Aufgebrühte Pilze sind 2018 der Hit, sei es im Kaffee, im Tee oder im „Mocktail“, wie alkoholfreie Cocktail-Nachahmungen scherzhaft genannt werden (engl. to mock = vortäuschen, nachahmen).

  • Pilzkaffee:
    Kaffee mit Pilzextrakt (Mushroom oder Shroom Coffee) ist ein Healthy-Trend aus Australien und soll angeblich ein besonders gesunder Kaffee sein. Er wird wie löslicher Kaffee aus Pulver und heißem Wasser zubereitet. Dem Kaffeepulver sind jedoch Extrakte von Chaga-, Reishi oder Cordyceps-Pilzen beigemengt. Sie sollen mögliche negative Effekte des Kaffees ausgleichen, den Pilzkaffee besonders gut verträglich machen und die Konzentration fördern. Der Trend richtet sich nicht an echte Premium-Kaffee-Gourmets, denn letztlich ist Pilzkaffee nichts anderes als ein mit Pilzen angereicherter Instantkaffee.

  • Kombucha-Mocktails:
    Für fermentierte Tee-Drinks, die traditionell kalt getrunken werden, ist Kombucha schon seit Längerem bekannt – neu sind die Cocktails aus vergorenem Tee. Da Kombucha-Tees fein moussieren und leicht gärig schmecken, sind sie ideal geeignet, um dem Gaumen Alkohol vorzutäuschen. Kombucha-Mocktails sind somit eine Alternative zu den üblichen alkoholfreien Cocktails. Falls es mal ein Cocktail mit Alkohol sein darf: Da finden Sie tolle Thermomix ® Rezepte auf Cookidoo ® in der Kollektion Cocktail Time – darunter auch ein durchaus trendverdächtiger Eistee-Cocktail!

  • Pandan-Extrakt:
    Pandan gilt wegen der konzentrierten Inhaltsstoffe in Kombination mit der natürlichen Süßkraft als neues Superfood und läuft derzeit dem bekannten Matcha-Grüntee-Pulver den Rang ab. In Südostasien wird Pandan schon lange genutzt – als Paste zum Färben und Würzen, aber häufig auch frisch. Frische Pandanblätter sind in vielen Asia-Shops vorrätig. Eingewickelt in die Blätter der immergrünen Pandan-Pflanze (Pandanus amaryllifolius) nehmen Reisdesserts beim Dämpfen ein nussig-süßes, vanilleähnliches Aroma an – das funktioniert auch wunderbar beim Dampfgaren im Thermomix ®. Aber Achtung: Die Blätter dienen nur zum Würzen und werden nicht mitgegessen! Oder wie wäre es mit einem geeisten Kokosnuss-Drink mit Pandanus-Aroma? Diese Erfrischung ist in Thailand sehr beliebt.

Blutige Veggie Burger & Jackfrucht als Fleischersatz

Gemüse ist das neue Fleisch? Bei diesem Food Trend aus den USA auf jeden Fall! Das kalifornische Start-up „Impossible Foods“ imitiert Burger-Patties so täuschend echt, dass weder optische noch geschmackliche Unterschiede zum Original bestehen sollen – und auch die Konsistenz erinnert an echtes Fleisch. Dabei sind „blutige“ Veggie Burger aber frei von künstlichen Geschmacksstoffen. Sie bestehen tatsächlich aus elf rein pflanzlichen Zutaten, darunter Kartoffel- und Sojaprotein, Weizen und Kokosnussöl. Der „blutige“ Effekt wird ebenfalls pflanzlich aber mit Hilfe von Gentechnik erzeugt. Nach dem Einschleusen des natürlichen Hämoglobin-Gens aus Sojapflanzen in Hefezellen übernimmt die Hefe die „Blut“-Produktion.

Eine andere Fleischalternative ist die Jackfrucht. Ausgereift schmeckt die in Asien beheimatete Jackfrucht tropisch süß, ein wenig nach Ananas und Banane. In unreifem Zustand erinnert die relativ geschmacksneutrale, faserige Konsistenz des Fruchtfleischs an Hühnchen und kann wie Fleisch gegrillt, gebraten, gedünstet oder gekocht werden. Im Handel sind zudem getrocknete Jackfrucht-Chips erhältlich, die sich super für Currys und Wok- bzw. auch Thermomix ® Gerichte eignen.

Traditionelles neu entdeckt: De-Processing als Food Trend

De-Processing heißt der Trend für alle, die sich von minderwertigen, stark verarbeiteten und weit gereisten Lebensmitteln abwenden. Möglichst regional, gesund und authentisch soll der Speiseplan sein, natürlicher, purer Geschmack ohne Zusatzstoffe ist Trumpf. Auch die Lebensmittelindustrie hat das Bedürfnis der Verbraucher erkannt und reagiert darauf mit neuen Marken und Produkten, die natürlichen Geschmack versprechen. Auch traditionelles Konservieren wie Einwecken erlebt durch De-Processing wieder an Bedeutung. Ein Trend also, der dank Thermomix ® leicht in der heimischen Küche Einzug halten kann – zum Beispiel mit selbst gemachten Konfitüren, Gelees und Marmeladen. Das Rezept-Portal Cookidoo ® liefert viele passende, garantiert E-Nummer-freie Rezeptideen. 

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Female Connoisseurs – Frauenpower in der Spitzengastronomie

Obwohl sich Frauen in der heimischen Küche oft besser auskennen als Männer, geben in der gehobenen Gastronomie Männer den Ton an. Es gibt weitaus mehr Sterneköche bzw. Connoisseurs (Kenner) als Sterneköchinnen. Ana Roš ist als "World’s Best Female Chef 2017" eine der noch vergleichsweise wenigen Female Connoisseurs. Ihrer Meinung nach sind die Frauen in der Spitzengastronomie durchaus seit Langem präsent, aber sie stehen bisher eher selten in der ersten Reihe.

Blaue Algen, Hanf, Ghee & Avocado Brownie 

Die eingangs erwähnten blauen Algen haben wir uns für den Schluss aufgehoben, ebenso wie Hanfsamen und Ghee, die zu den Food Trends 2018 gehören. Und da kalorienarmes Naschen immer im Trend liegt, haben die Avocado Brownies bestimmt beste Chancen, sich langfristig in den Charts zu halten. 

  • Blaue Algen:
    Es gibt über 30 Spirulina-Blaualgen (Cyanobakterien), die einander so ähnlich sind, dass sie möglicherweise doch ein- und derselben Art angehören. Blaue Algen, in Präparaten zur Nahrungsergänzung auch oft als Mikroalgen bezeichnet, enthalten viel Eiweiß und Vitamin B12, zudem werden ihnen in der Alternativmedizin weitere gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben. Trend sind die Algen aktuell aber weniger wegen ihrer Inhaltsstoffe, sondern vielmehr wegen des natürlichen Farbstoffs Phycocyanin. Dank blauer Algen sind nun auch blaue Gummibärchen erhältlich. Mit Blaualgen in Pulverform können Sie zu Hause auch Eis, Smoothies und Desserts aus dem Thermomix ® in der Trendfarbe Blau herstellen.

  • Hanf:
    Hanf (Cannabis) ist „nur“ ein Rauschmittel? Falsch, denn Hanfgewächse zählen zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen. Bereits vor 2.800 Jahren wurde in China Hanf angebaut, um aus den Fasern Papier, Kleidung und Seile herzustellen. Hanfsamen und -öle sind eine hervorragende pflanzliche Eiweißquelle, sodass Hanf auch als trendiges Nahrungsmittel an Bedeutung gewinnt – übrigens ohne berauschende Wirkung

  • Ghee: 
    Wer gerne indisch kocht oder mit der ayurvedischen Heilkunde vertraut ist, wird Ghee schon kennen. Es handelt sich dabei um geklärte Butter, die wie Butterschmalz kaum Wasser, keinen Milchzucker und kein Eiweiß enthält. Ayurvedische Ghee dient äußerlich und innerlich angewendet als Medizin, die unter anderem entgiftend wirken soll. Indische Ghee wird aber auch zum Kochen und als Basis für Brotaufstriche verwendet. Es gibt mehrere Methoden zur Herstellung, bei dem Ghee in verschiedenen Qualitäten durch Siede- oder Ausschmelzverfahren entsteht. Ein einfaches Ghee-Rezept für den Thermomix ® gibt’s auf Cookidoo ®.

  • Avocado Brownie:
    Obwohl man es der birnenförmigen Avocado nicht ansieht, gehört sie botanisch betrachtet zu den Beeren. Dass sich aus reifen Avocados leckere Aufstriche, Dips, Füllungen und Saucen herstellen lassen, dürfte vielen bekannt sein – neuerdings sind sie als saftige Avocado Brownies hip! Es gibt vegane und nicht-vegane Rezepte – und alle kommen ohne Mehl aus. Grundzutaten sind fein pürierte Avocado, dunkle Schokolade, Kakaopulver, Mandeln, Eier oder Eiersatz und brauner Zucker oder ein anderes Süßungsmittel.

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